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bewerben auf das daniel-haufler-stipendiumWie geht es der Pressefreiheit in den USA?

Rechtliche Angriffe auf Medienorganisationen, Einschränkungen beim Zugang zu offiziellen Informationen, eine politische Rhetorik, die journalistische Arbeit delegitimiert, sowie administrative Entscheidungen zulasten öffentlich finanzierter Medien prägen die Debatte in der zweiten Amtszeit von Donald Trump. Trump spricht wiederholt von „Fake News“, greift einzelne Redaktionen scharf an und bringt Sanktionen gegen missliebige Medien ins Spiel. Für viele Be­ob­ach­te­r*in­nen stellt sich daher die Frage, wie stabil die institutionellen Schutzmechanismen für unabhängigen Journalismus derzeit sind – und wie sich das politische Klima auf die tägliche Arbeit von Re­por­te­r*in­nen auswirkt.

Wer sich diese Entwicklungen genauer ansehen möchte, kann sich jetzt bewerben: Das Daniel-Haufler-Stipendium der taz Panter Stiftung bietet bereits zum dritten Mal die Möglichkeit, mediale, politische und gesellschaftliche Veränderungen in den USA aus erster Hand zu analysieren.

In den Jahren 2024 und 2025 reisten jeweils zehn deutschsprachige Jour­na­lis­t*in­nen für drei Wochen in die USA. Die dritte Ausschreibung läuft – Bewerbungsschluss ist der 8. März. Die Reise findet im Herbst statt und besteht aus zwei Teilen: einem gemeinsamen Programm in Washington, Philadelphia und New York zur Erkundung der US-Medienlandschaft sowie anschließenden Tagen für eigene Recherchen.

Bisher beschäftigten sich die Sti­pen­dia­t*in­nen unter anderem mit dem Abtreibungsrecht, der Abschiebepolitik, linken Gegenbewegungen und der eskalierenden Opioidkrise in den USA, mit Homeschooling unter konservativem Einfluss in Florida sowie mit Obdachlosigkeitspolitik in New York.

Finanziert wird das Stipendium aus dem Nachlass des früh verstorbenen Journalisten Daniel Haufler, der von 2000 bis 2009 die Meinungsredaktion der taz betreute.

Gemma Terés Arilla

Jetzt noch bis zum 8. März bewerben: taz.de/dah-stipendium

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