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meinungsstark

Minneapolis. Ein grausam geplanter Krieg gegen die Bevölkerung

„Tödliche Schüsse in Minneapolis: Auch Deutschland ist im Abschiebewahn. Deutsche Politiker empören sich über das Vorgehen der ICE-Beamten in den USA. Aber so sehr unterscheidet sich die deutsche Abschiebepolitik nicht“,

taz vom 26. 1. 26

Jemanden mit 7 bis 9 Beamten zu Boden zu bringen, ihn zu entwaffnen, dann 10 Schuss in ihn reinpumpen und sich dann gegenseitig abklatschen – das ist nicht das übliche Niveau der Fälle von tödlicher Polizeigewalt. Das ist mehr ein militärisches Vorgehen, wenn man die Anweisung hat, keine Gefangenen zu machen.

Normalerweise sterben Menschen schon nach einer oder zwei gut platzierten Kugeln; hier wollte man sicher gehen, dass der Tod hundertprozentig eintritt. Das war auch keine Panikreaktion aufgrund von schlechter Ausbildung, das war eigentlich eine ziemlich gut ausgeführte Gefangennahme mit anschließender Exekution.

Da hilft dann auch kein Krankenwagen mehr. Verräter werden in jedem totalitären Regime hart bestraft und möglichst grausam eliminiert. Die sanktionierte amerikanische SA ist jetzt schon am Start, die Frage ist, wo jetzt die Gestapo bleibt, bisher fehlt noch ein geheimdienstlicher Unterbau, welcher nur dem großen Führer und seinem „Endsieg“ verpflichtet ist. Name ist der Redaktion bekannt

Wer zählt sich zur gesellschaftlichen Linken? Und im Nahostkonflikt?

„Demonstrationen in Leipzig: Wem gehört Connewitz? In Leipzigs linker Hochburg brüllen sich am Samstag propalästinensische und proisraelische De­mons­tran­t:in­nen nieder. Die Rechtsextremen freut das“, taz vom 18. 1. 26

Ich möchte betonen, dass es m. E. nicht der Zustand der (!) Linken in Deutschland ist, der sich da in Leipzig gezeigt hat.

Ich betrachte mich seit etwa 50 Jahren als Teil der gesellschaftlichen Linken und habe viel Energie darauf verwandt, mich zum Nahost-Konflikt sachkundig zu machen. Trotzdem bin ich zu keiner einzigen der zahlreichen Demos zum Thema gegangen, weil man bei den meisten von ihnen kaum verhindern konnte, entweder mit rechtsradikalen, rassistischen israelischen Ministern oder mit eliminatorisch-antisemitischen Hamasleuten in einen Topf geworfen zu werden. Dabei sind sich beide in ihrer selektiven Menschenfeindlichkeit durchaus ähnlich und gleichermaßen verachtenswert.

Ich bin ziemlich sicher, dass es viele Linke gibt, denen es da ähnlich geht wie mir. Ferdinand Burghardt, Bochum

Menschen sind nicht seine Priorität: Kanzler gegen die Bevölkerung

Merz will Arbeitszeitgesetz abschaffen. Wer falsche Liberalisierung sät, wird Klassenkampf ernten“, taz vom 15. 1. 26

Heißt Demokratie nicht Herrschaft des Volkes? Und gehören dazu nicht irgendwie alle? Mir ist es ein Rätsel, wieso Herrn Merz nichts anderes einfällt als gegen Migranten, Arbeitslose und auch noch gegen die arbeitende Bevölkerung allgemein zu wettern.

Die Arbeitenden, also der Teil der Bevölkerung, der den Laden am Laufen hält, arbeitet seiner Meinung nach zu wenig, ist zu oft krank und hat zu viel Urlaub.

Wie will er mit diesem Ansatz, neben Rekord-Abschiebungen, der Abschaffung des Sozialstaates und nun auch mit dem Wunsch nach Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes, die Wählerschaft der AfD halbieren? So stößt er den größten Teil der Bevölkerung vor den Kopf.

Menschen, die Geld für sich arbeiten lassen, kaum Steuern auf Erbschaften und Vermögen zahlen, die scheint er dagegen nicht zu meinen. Herr Merz ist kein Kanzler für Deutschland, er ist ein Kanzler für Wirtschaft, Aktionäre, Vermögende und Reiche, also für sich selbst und Seinesgleichen.

Sandra Sparke, Oldenburg

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