: taz🐾lage
Frauenhass als Brückenideologie einer transnational vernetzten extremen Rechten, darum geht es in der Podiumsdiskussion „Misogynie, Rechtsextremismus und Rassismus: Die unterschätzte Gefahr“ am Montag, 17. November in der taz-Kantine. Über die konkreten Folgen von Frauenhass als Teil des politischen Programms der extremen Rechten weltweit – gesellschaftlich, politisch und in der Strafverfolgung – hat die Soziologin Cynthia Miller-Idriss ein Buch veröffentlicht: „Man Up: The New Misogyny and the Rise of Violent Extremism“. Miller-Idriss ist unter anderem Direktorin des Polarization and Extremism Research and Innovation Lab an der American University (Washington, D. C.). Sie analysiert die Erfahrungen aus den USA und diskutiert darüber mit Seda Başay-Yıldız (Frankfurt/M.) und Christina Clemm (Berlin) über die Leerstellen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung und in der Strafverfolgung.
Başay-Yıldız hat unter anderem die Familie von Enver Şimşek, dem ersten Mordopfer des NSU-Netzwerk, vor Gericht vertreten. Sie erhielt über mehrere Jahre rassistische und misogyne Morddrohungen im NSU2.0-Komplex. Christina Clemm ist Rechtsanwältin, Nebenklagevertreterin in zahlreichen Fällen misogyner Gewalt und Autorin. Ihr Buch „Gegen Frauenhass“ (2024) stand auf der Shortlist für den Leipziger Buchpreis 2024. Moderiert wird die Veranstaltung von Heike Kleffner, Geschäftsführerin des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e. V.).
Umverteilung gegen rechts
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