Pankow: Wohnungen für Geflüchtete
Bausenator Christian Gaebler (SPD) hat den von Anwohnern abgelehnten Bau von Wohnungen für rund 400 Flüchtlinge in Pankow verteidigt. „Wir wollen dafür sorgen, dass Menschen in Wohnungen untergebracht werden können und nicht in prekären Leichtbauhallen“, sagte Gaebler am Donnerstag im Abgeordnetenhaus mit Blick auf Bürgerproteste vor Ort. Über die Nachverdichtung einer von viel Grün geprägten Wohnsiedlung in der Kavalierstraße in Pankow wird schon lange gestritten. Auch mehrere Dutzend Bäume sollen dafür gefällt werden. Am Mittwoch blockierten mehrere Menschen das Gelände, als Beschäftigte der Gesobau mit Bauvorbereitungen beginnen wollten. Am Donnerstag protestierten Mitglieder einer Bürgerinitiative vor dem Abgeordnetenhaus. Sie forderten, frühere Bebauungspläne umzusetzen, in deren Folge weniger Grünflächen verloren gingen. (dpa, taz)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen