Frankreich: Minister steht vor Gericht
In Frankreich steht erstmals ein amtierender Minister vor Gericht. Alain Griset, beigeordneter Minister für kleine und mittlere Unternehmen, muss sich wegen einer mutmaßlich „lückenhaften Vermögenserklärung“ seit Dienstag vor einem Pariser Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, bei der Offenlegung seines Vermögens etwa 171.000 Euro unterschlagen zu haben. Der 68-Jährige weist dies zurück. Die fragliche Summe gehöre nicht ihm, sondern einem Unternehmerverband, betonte sein Anwalt Patrick Maisonneuve. (afp)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 60 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen