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Guten Tag, meine Damen und Herren!

Jana aus Kassel, so stellte sich die „Querdenkerin“ in Hannover vor, als sie auf die Bühne ging. Sie fühle sich wie Anne Frank, weil sie im Widerstand sei, nein, wie Sophie Scholl, weil ebenfalls 22 Jahre alt. Dabei zeigte sich die Kasselerin unbeeindruckt von den „Halt die Fresse!“-Rufen der Gegendemonstration aus der Ferne. Erst als ein Demo-Ordner ihr seine Warnjacke vor die Nase hielt, weil er das für so einen „Blödsinn“ nicht machen wolle, schmiss die Rednerin das Mikro auf den Boden und lief von der Bühne. Immerhin: Bei dem Mic-Drop hat sie sich bestimmt gefühlt wie

Barack Obama.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen