piwik no script img

Zahl des Tages400 Mio.

Mieteraktivisten wird das vielleicht freuen: Der ihnen verhasste Online-Zimmervermittler Airbnb aus den USA bekommt die Coronakrise deutlich zu spüren. Im zweiten Quartal sei vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertberichtigungen ein Verlust von 400 Millionen Dollar angefallen, berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Umsatz fiel demnach auf 335 Millionen Dollar von mehr als einer Milliarde Dollar im selben Vorjahreszeitraum. An seinen Plänen für einen Börsengang noch in diesem Jahr halte das Unternehmen dennoch fest. Airbnb, das Zimmer vor allem an Touristen vermittelt, wollte sich dazu nicht äußern.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen