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Streit muss sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Die Coronapandemie hat nicht nur eine globale Gesundheits- und Wirtschaftskrise hervorgebracht. Seit Beginn der Pandemie wurden auch so drastische Beschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten verhängt, wie wir sie in Deutschland nicht für möglich gehalten hätten. In dieser fundamentalen Krise sind Diskussionen und manchmal auch Streit unausweichlich und eben auch: fundamental. Qualitätsjournalismus ist gefragt wie lange nicht mehr. Uns erreicht enorm viel Zuspruch für unsere differenzierte Berichterstattung, manchen Leserinnen und Lesern ist die taz dagegen in dieser Coronakrise zu unkritisch. Dabei: Die taz hat keine Einheitslinie. Wir haben uns entschlossen, an dieser Stelle regelmäßig in die Auseinandersetzung mit Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, zu gehen. Den Anfang hatten Malte Kreutzfeldt und Ulrich Schulte gemacht. Zuletzt setzte sich Nina Apin in einem Brief an Sie mit der an uns gerichteten Kritik der letzten Wochen auseinander. Heute antwortet Ihnen Jan Feddersen. Weitere Texte aus der Redaktion folgen in den kommenden Wochen, ergänzt durch Ihre Meinungen und Anregungen, die so vielfältig und divers sind wie die taz selbst. Schreiben Sie uns!Ihre Barbara Junge

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen