Neue Stiftung: Erinnerung an verfemten Maler
Eine neue Stiftung will an den fast vergessenen jüdischen Berliner Maler Fritz Ascher (1893–1970) erinnern. Zugleich soll das Werk des von den Nationalsozialisten verfolgten und verfemten Künstlers gewürdigt werden, teilte das Stadtmuseum Berlin am Mittwoch mit. Im Kuratorium der Fritz-Ascher-Stiftung sitzen der Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Paul Spies, der Kunsthistoriker Eckhart Gillen und die Direktorin der New Yorker Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art, Rachel Stern. Fritz Ascher hatte den Großteil seines Lebens in Berlin verbracht, wo er zwei Weltkriege sowie im Untergrund die Verfolgung durch die Nationalsozialisten überlebte. In seinem Versteck, in dem er von 1942 bis 1945 lebte, schuf Ascher Gedichte, die als „ungemalte Bilder“ verstanden werden können. (epd)
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