taz🐾thema

veganes leben

die verlagsseiten der taz

Ein Tag wird 25

Seit 1994 wird am 1. November weltweit über vegane Lebensweisen aufgeklärt

Am kommenden Freitag findet der Weltvegantag 2019 statt, international auch als World Vegan Day bekannt. Seit 1994 nutzen Aktionsbündnisse und Vereine weltweit den 1. November, um darüber aufzuklären, wie veganes Leben aussieht und aussehen kann. Zugleich läutet der Weltvegantag auch den „World Vegan Month“ im November jedes Jahres ein.

Der Weltvegantag stammt ursprünglich aus England. Dort gründete der Veganer Donald Watson im November 1944 die „Vegan Society“, eine Vereinigung für britische Veganer. 1994 wurde nach einer Möglichkeit gesucht, das 50-jährige Bestehen der Vegan Society angemessen zu feiern – der Weltvegantag war geboren. Da nicht ganz klar war, an welchem Tag die Vereinigung gegründet worden war, legte Präsidentin Louise Wallis einfach ein Datum fest. Sie begründete die Wahl des 1. Novembers damit, dass ihr die Überschneidung mit Halloween auf der einen Seite sowie dem Tag der Toten auf der anderen Seite gefiel.

Veranstaltungen zum Weltvegantag finden weltweit statt, vor allem in den Metropolen Europas, Nordamerikas und Australiens. Dabei geht es nicht alleine darum, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und den Veganismus in Ehren zu halten. Im Vordergrund steht an diesem Tag vor allem die Aufklärungsarbeit: Menschen, die bisher noch keinen oder nur wenig Zugang zur veganen Lebensweise haben, sollen durch Informationsmaterial oder Flugblätter zum Nach- und Umdenken gebracht werden.

Darüber hinaus sind auch Freunde der veganen Lebensweise aufgerufen, den Weltvegantag zu feiern, dafür muss man weder einem Verein noch einer anderen Organisation angehören. Der Tag kann im Freundes- und Bekanntenkreis oder mit Arbeitskollegen begangen werden, etwa indem man seinen Mitmenschen etwas Leckeres auftischt und andere dadurch auf den Geschmack der veganen Ernährung bringt. (lk)

www.weltvegantag.org