: AfD gerügt
Die Landespressekonferenz Bremen verurteilt den wiederholten Ausschluss der taz durch AfD
Zum wiederholten Mal verwehrte die Bremer AfD gestern unserer Autorin den Zutritt zu ihrer Pressekonferenz. Die Landespressekonferenz Bremen (LPK) verurteilt den Ausschluss und die Diskriminierung der taz. Es falle auf, schreibt die LPK, „dass die AfD zwar immer wieder eine angebliche Ungleichbehandlung durch Medien beklagt, aber selbst gezielt Medienvertreter von der Berichterstattung über ihre eigenen Pressekonferenzen ausschließt“. Offensichtlich habe die AfD ein Problem mit Art. 5 des Grundgesetzes: „Pressekonferenzen, auch solche der Parteien, sind allgemein zugängliche Quellen. Wer die Medienfreiheit und die damit verbundene Unabhängigkeit der Berichterstattung durch die Medien ignoriert oder einzuschränken versucht, kann aus Sicht der Landespressekonferenz Bremen nicht für sich in Anspruch nehmen, auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen.“ (taz)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen