was tun in bremen?

Sa, 24. 8., 10 Uhr, Kunsthalle Bremen

Jugend in der Kunsthalle

Das eintägige „Youth For Art“-Festival bietet jugendlichen Künstler*innen eine Plattform, ihre Arbeiten vorzustellen. Und was für eine: Mit seiner aktuellen vierten Ausgabe zieht das Festival erstmals in die Kunsthalle. Von 10 bis 17 Uhr stellen hier bildende Künstler*innen ihre Werke aus, bevor es für das Abendprogramm weiter in die Räumlichkeiten der Vereinigten Evangelischen Gemeinde Bremen-Neustadt in der Kornstraße 31 geht. Dort finden bis in den späten Abend Poetry Slams und Konzerte statt. Ausgerichtet wird das Festival von der kirchlichen Jugendarbeit „Die Rote Zitadelle“.

Sa, 24. 8., 19.30 Uhr, Die Glocke und umzu

Nachtmusiken à la carte

Sicher ist nur: Am Samstag eröffnet das Musikfest Bremen mit seiner traditionellen „Großen Nachtmusik“. Alles Weitere ist dann Ihre Sache: Aus 27 Konzerten an neun Spielstätten können Besucher*innen des Eröffnungsabends ihr eigenes Programm zusammenstellen. Vom Sinfonieorchester über Jazz-Solist*innen bis zum Chorgesang. Das Musikfest läuft im Anschluss (übrigens zum 30. Mal) bis zum 14. September und hat diesmal rund 1.100 Künstler*innen für fast 50 Veranstaltungen gewinnen können. Das vollständige Programm ist im Internet zu finden auf www.musikfest-bremen.de.

So, 25. 8., 17 Uhr, Theater Bremen und umzu

Epidemische Musik

Musikalische Vielfalt eher finsterer Natur folgt dann am Sonntag unter dem Titel „Kanon V“. Für einen Abend haben sich diverse Vertreter*innen der Bremer Musikszene im Theater und dem öffentlichen Raum drumherum platziert, um gemeinsam an einem Ohrwurm zu arbeiten. Von einer „musikalischen Epidemie“ spricht Levin Handschau, der diese szenisch-installative Einrichtung nach Motiven von Horrorschriftsteller H. P. Lovecraft entwickelt hat und einen Sog fühlbar machen will, während sich die Einzelkonzerte Stück für Stück zum theatralen Gesamtwerk verdichten.

Ab Fr, 30. 8., 20 Uhr, Schwankhalle

Geschichte der anderen?

Die Schwankhalle eröffnet ihre Spielzeit unter dem Motto „(K)eine Frage der Perspektive“ und rückt damit den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ins Zentrum der kommenden Produktionen und Veranstaltungen. Den Anfang macht Magda Korsinskys Installation „Stricken“ aus zahlreiche Videointerviews mit afrodeutschen Frauen, deren Großmütter im Nationalsozialismus gelebt haben. Davon ausgehend wird das Programm in drei Strängen alltägliche Rassismen aufzeigen, deren historischen Wurzeln nachgehen und drittens auch linke Denkfallen thematisieren. (jpk)