Wohnungen: Berlin will DW-Paket erwerben
Berlin erwägt, 3.000 Wohnungen vom Immobilienkonzern Deutsche Wohnen (DW) zu kaufen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) erklärte der Morgenpost, er wolle das „ausloten“. Weiterhin sagte er: „Schon im Januar habe ich das Interesse des Landes Berlin bekundet, von der DW Wohnungen zu erwerben. Wir wollen neben verstärktem Neubau auch unsere kommunalen Bestände erweitern.“ Am Dienstag hatte der börsennotierte Konzern angekündigt, 3.000 Wohnungen in Berlin und 6.500 in Norddeutschland verkaufen zu wollen. Konzernchef Michael Zahn äußerte sich nicht dazu, ob die Wohnungen als Pakete verkauft werden sollen oder auch Einzelinteressenten angeboten werden. Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) zeigte sich an Siedlungen mit Sozialbindungen interessiert, sagte aber: „Das Land Berlin wird keine Mondpreise bezahlen.“ (epe)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen