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Café wird Kantine für alle

Wenn es tatsächlich noch etwas gibt, was Sie unbedingt über das neue Zuhause unserer Zeitung wissen sollten, ist das eindeutig die Neuauflage des taz Cafés. Das heißt jetzt taz Kantine, hat aber so gar nichts mit einer Kantine zu tun: Denn hier muss sich niemand mit seinem Tablett in eine Schlange einreihen und über stählerne Kartoffelbreibehälter hinweg die MitarbeiterInnen fragen, ob die braune Soße auch wirklich vegan sei.

Es muss auch niemand verkrampft, in Sorge um die eigenen Fähigkeiten zu Balancieren, nach einem Sitzplatz suchen. Denn die neue taz Kantine ist eigentlich ein Restaurant. Mit saisonaler Wochenkarte, einem ständigen Angebot an Hauptspeisen und, ganz wichtig, sehr bequemen Sitzmöbeln.

Beim Blättern durch die Karte hatte man diese Woche zum Beispiel die Wahl zwischen einem „Vegan ­Lover“ mit Granatapfelkernen und Hummus oder dem Pulled Pork Burger, für den sich laut Stichproben einige tazlerInnen sogar mehrfach entschieden haben. Falls es mittags doch mal zu voll sein sollte, finden Sie meist noch einen Platz an der Bar. Hier kann man den KöchInnen durch eine Glasscheibe beim Zubereiten der Speisen zugucken oder das Personal hinter der Theke fragen, wie ihnen das neue Haus gefällt.

Oder Sie kommen zum Frühstück oder Abendessen. Die taz Kantine hat neuerdings nämlich montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 23 Uhr geöffnet. Natürlich gibt es auch noch Kaffee, so wie früher, mit Keks. Einziger Wermutstropfen bleibt das Hundeverbot – aber Sie wissen ja: Das ist eine andere Geschichte. (taz)