piwik no script img

Sprünge nach Pyeongchang

Katharina Althaus hat schon wieder ein Weltcup-Springen gewonnen. Es war der zweite Erfolg ihrer Karriere. Die 21-Jährige aus Oberstdorf siegte am Samstag in Lillehammer vor der Norwegerin Maren Lundby und löste damit bereits ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Pyeongchang. Althaus präsentiert sich beim Auftakt in exzellenter Form: Bereits am Freitag war sie hinter Lundby auf Rang zwei gelandet. Auch Svenja Würth auf Rang fünf und Weltmeisterin Carina Vogt, die Siebte wurde, erfüllten bereits im zweiten Wettkampf die Norm für Olympia. Wie sie das findet? „Das war echt cool“, sagte sie beim Siegerinneninterview im ZDF. Auch die deutschen Männer sind nicht übel gesprungen. Richard Freitag hat seinen ersten Weltcup-Sieg im Olympia-Winter geholt. Der Sachse sprang am Samstag im russischen Nischni Tagil von Rang acht noch ganz nach vorne und löste damit sein Ticket für Olympia in Pyeongchang. Der Norweger Daniel Andre Tande wurde vor seinem Landsmann Johann Andre Forfang Zweiter. Karl Geiger, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, landete auf Rang sechs. Das starke Team­ergebnis komplettierte Andreas Wellinger, der Vierter wurde.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen