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Neues vom Schnippler

Man kann Obst mit einem Messer zerteilen. Klar. Aber natürlich ist jede Arbeitserleichterung eine gute. Insofern ist eine arme Sau, wer keinen Apfelteiler besitzt. Das Gerät dient dazu, einen Apfel in gleich große Schnitze zu zerteilen. Er muss aber aus Edelstahl bestehen – ohne eine gewisse Kantenschärfe und -härte geht es nicht. Auch sollte der Apfel halbwegs gerade gewachsen sein. Ist das der Fall, wird sein Inneres beim Schneiden automatisch entfernt. Gute Sache. Dass das niemand gerne isst, scheint Konsens zu sein, sein Name hingegen nicht: Für den „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ erforschen Wissenschaftler derzeit, wie das Apfelgehäuse regional genannt wird. Griebsch, Butzen, Kitsche, Nüsel, Krotz, Gröibschi, Bätzgi oder Kippe? Egal: Jeder einzelne Begriff klingt ungenießbar. Klaus Raab

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen