Suchen Nicht nur die Natur, auch die Stadt bietet etliche Verstecke. Wer findet alle?

1, 2, 3, 4 Eckstein …

5 verschiedene Figuren haben sich auf dem Bild oben mehrfach versteckt. Wer findet alle Verstecke? Kringeln Sie die Verstecke ein, fotografieren Sie die Seite und schicken Sie das Foto an: sachkunde@taz.de. Oder schicken Sie die Papierseite mit ihren eingekreisten Verstecken an: taz / Ressort Wochenende / Abteilung Sachkunde / Rudi-Dutschke-Str. 23 / 10969 Berlin. Unter den Gewinnern verlosen wir einen Schokohasen und ein Duschgel aus der Tierrechte-Edition mit Osterhasen-Aufdruck aus dem taz-Shop.

... alles muss versteckt sein

Kinder lieben es, sich zu verstecken und Dinge zu suchen. Es ist nur leider ein blödes Spiel. Entweder sind die Kinder klein. Dann verbergen sie sich hinter Glastüren, was zwar süß ist, aber auch nur bei den ersten 17 Malen. Oder sie sind groß. Dann wird das Spiel auf den Stadtpark ausgedehnt, und sie tauchen vier Tage nicht mehr auf. Bei Ostereiern das Gleiche: Entweder sie liegen offen herum. Oder sie werden nie gefunden. Oder Suchbilder: simpel. Oder nerven.

Ich weiß nicht, wer sich ausgedacht hat, dass das Spaß macht. Wobei – ich weiß es doch: Eltern. Kaum sind Kinder da, fangen die Erzeuger an, ihr Gesicht hinter den Händen zu verbergen, die Hände wegzuziehen und „Kuckuck!“ zu rufen. Und wie sie dann lachen! Hihihi! Und hahah! Kinderlachen – das ist der Sinn des Lebens, Amen.

Allerdings lachen Kinder auch über verspritzten Brei. Machen wir ja trotzdem auch nicht. Gibt es also überhaupt einen guten Grund, Verstecken zu spielen? Tatsächlich verbindet sich immer auch eine Hoffnung damit: dass Kinder, wenn sie sich verstecken, für ein paar Minuten verräumt sind. Die Eltern haben für einen Moment Ruhe, und die Kinder können sich ungestraft dem Herrschaftsgebiet der Eltern entziehen. Klaus Raab