: was ist Meinland?
Unser Leser Hans-Jürgen Sittek fotografiert seinland und schreibt: Machtvoll scheint das Hochhaus der Thyssen-Hauptverwaltung die geschundene Häuserzeile im Vordergrund zu bedrängen. Gedanken kommen auf: wie Bruckhausen einst durch Kohle und Stahl erblühte. Die Arbeitern, bunt gemischt wie üblich im Ruhrgebiet, mit ihren Familien eine Existenz bot. Menschen aus Italien und aus der Türkei kamen dazu. Nach Bruckhausen, das heute so wirkt, als sei es abgehängt und vergessen. Noch immer kommen Menschen hierher, aus exotischeren Gegenden. Sie finden keine Arbeit mehr und stranden hier.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen