Was fehlt…?: … ein Trump Tower in Buenos Aires
Argentiniens Hauptstadt bleibt vorerst trumpfrei. Die Baugenehmigung für den geplanten Trump Tower wurde verweigert. Die Immobilien-Entwickler müssten neue Pläne vorlegen, da wichtige Angaben fehlen würden, teilte die Stadtverwaltung mit.
Bedenklich ist allerdings nicht der fehlende langweilige Wolkenkratzer in der argentinischen Hauptstadt, sondern die Hinterzimmergespräche zum Bauvorhaben: Berichten zufolge habe Trump nach seinem Wahlsieg das Projekt in einem Telefonat mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri angesprochen. Trumps Interessenskonflikt zwischen Businessmann und Staatsoberhaupt der USA würden in diesem Fall handfest werden. Natürlich dementieren beide Seiten dieses Gespräch.
Ein solch schneller Fehltritt wäre auch schon fast ein bisschen langweilig! Lass dir ruhig Zeit, um mit deinen kleinen Schweinereien zu beginnen, lieber Mr. Trump. Wir müssen dich ja leider noch ein paar Jährchen ertragen. Vielleicht filmst du dich ja zur Eröffnung des Towers in Buneos Aires – wenn er denn jemals gebaut wird – mit ein paar Lateinamerikaner_innen. Die magst du doch so gerne. (rtr/taz)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 290 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert