piwik no script img

Putins Luftwaffe bombardiert in Syrien

MOSKAU/WASHINGTON dpa/rtr | Mit Luftangriffen auf Ziele in Syrien hat Russland erstmals militärisch in den Bürgerkrieg eingegriffen. Kampfjets hätten unter anderem Munitionsdepots und Treibstofflager des „Islamischen Staats“ (IS) nördlich von Damaskus bombardiert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Syrischen Aktivisten zufolge bombardierten die Jets mehrere Orte nördlich von Homs, die von gemäßigten Rebellen gehalten werden. In US-Kreisen hieß es, die Angriffe seien offenbar nicht gegen IS-Stellungen gerichtet gewesen. Die USA und Israel wurden vorab von den Angriffen informiert.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen