was fehlt ...: ... Der Flügel
Vor 15 Jahren wurde der letzte Rekord im Papierflugzeug-Fliegen gesetzt. Den wollten Braunschweiger Studenten knacken – und scheiterten ...
Drei Wochen Arbeit sind futsch, und den Rekord gab's doch nicht. Tagelang hatten Studenten der TU Braunschweig gerechnet, ausgeschnitten und geklebt: herausgekommen war ein Segelflugzeug mit 15,08 Metern Flügelspannweite. So groß wie ein echtes Segelflugzeug, aber aus Papier, ganze 18 Kilo schwer.
Am Freitag sollte nun der weltweite Rekord im Riesenpapierfliegerfliegen geknackt werden – doch der Versuch ist gescheitert. Kurz nach dem Start knickte der rechte Flügel nach oben, wenige Meter vor der Ziellinie stürzte der Flieger ab. Bei einem ersten Versuch hatte er noch etwa zehn Meter geschafft.
Nun bleibt der Titel in den Niederlanden. Studenten in Delft hatten 1995 einen fast 14 Meter breiten Papierflieger gebaut – der weiter als 15 Meter flog. (dpa/taz)
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert