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Es ist eine undankbare Aufgabe. Man vermeldet Preise – und weiß doch schon, dass die News im Augenblick des Erscheinens dieser Seiten von anderer Seite weit und hell überstrahlt werden. Denn was sind die Césars gegenüber den tollen Oscars? Dabei gibt es Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel den Film „Little Miss Sunshine“: Die Komödie ist für einen Oscar nominiert und hat in Frankreich den César als beste ausländische Produktion gewonnen. Großer Sieger bei den französischen Filmpreisen am Samstagabend war jedoch „Lady Chatterley“ von Regisseurin Pascale Ferran. Es gab fünf Trophäen, unter anderem für den besten französischen Film sowie für das beste Drehbuch nach literarischer Vorlage und die beste Darstellerin (Marina Hands). Der Kriegsfilm „Days of Glory“ von Rachid Bouchareb musste sich mit dem Preis für das beste Drehbuch begnügen.
Der Preis für die beste Regie ging an den 33-jährigen Guillaume Canet für den Thriller „Ne le dis à personne“. In dem Film nach dem Roman „Tell no one“ von Harlan Coben geht es um einen Mann, der acht Jahre nach dem Tod seiner Frau eine Nachricht erhält, in der es heißt, dass sie noch am Leben sei. Der César für den besten Schauspieler ging an François Cluzet in „Ne le dis à personne“.Falls Sie gestern mit Florian Henckel von Donnersmarck um den Oscar fieberten, was ja derzeit quasi eines Deutschen oberste kulturelle Pflicht ist, dann sind diese News extrem relevant: Am Samstag wurde Henckel von Donnersmarck mit dem Independent Spirit Award in Los Angeles ausgezeichnet.
Auch nicht ohne, zumindest aber ohne Geld ist der Friedrich-Glauser-Ehrenpreis für Krimis. Er geht in diesem Jahr an die Autorin Irene Rodrian. Dies hat die Jury der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur „Das Syndikat“ entschieden.
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