: Rettungshilfen
„Mit Jekyll & Hyde erhält das touristische Angebot Bremens eine erstklassige Ergänzung.“ Wirtschaftssenator Josef Hattig (CDU) im Vorwort zum Programmheft, Februar 1999.
„Ich gebe zu, auch ich habe früher die Ausgaben für das Musical, das Congress-Centrum und die Messe sehr skeptisch gesehen. Nun haben sich alle drei Einrichtungen als Erfolge erwiesen. Ich habe mit meiner damaligen Kritik falsch gelegen. Heute bin ich stolz auf das, was da alles entstanden ist.“ Bürgermeister Henning Scherf (SPD), Mai 2000.
„Dieses Musical wollen wir noch lange spielen, ich denke, drei Jahre. Das ist im Augenblick auch in der aktuellen Entwicklung des Musical-Marktes in Deutschland die Laufzeit, in der Musicals realistisch gespielt werden können.“ Generalbevollmächtigter René Meyer-Brede, Juni 2000.
„Der notwendige Liquiditätsbedarf beträgt nach den Planungen rund zwölf Millionen Mark. Damit ist der Liquiditätsbedarf des Musicals nach den Planrechnungen bis Ende 2001 gesichert. Senator Hattig betont: „Investitionsentscheidungen bedeuten abzuwägen zwischen Chancen und Risiken. Die jetzt getroffenen Entscheidungen sind notwendig und wirtschaftlich vertretbar.“ Aus einer Pressemitteilung Josef Hattigs (CDU), August 2000.
„Wir liegen nur marginal unter dem Soll, das kann man doch nicht katastrophal nennen. Die Sanierung ist kein Kinderspiel, wie haben gerade erst angefangen.“ Michael Göbel, Geschäftsführer der Hanseatischen Veranstaltungsgesellschaft HVG, November 2000.
„Ich stehe dafür ein, dass es nicht schlechter wird, wenn wir die Kosten weiter in den Griff kriegen.“ René Meyer-Brede, November 2000
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