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Streiks im Einzelhandel: 15 Kaufhäuser blieben dicht

Hamburg (dpa/taz) - 15 Kaufhäuser in Hessen, Nordrhein -Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz standen dem konsumfreudigen Publikum am Samstag nicht offen. Die DAG und die HBV wollen mit diesem und weiteren geplanten Streiks eine Festschreibung des Ladenschlusses um 18 Uhr 30 im Tarifvertrag erzwingen. Die Arbeitgeber weigern sich kategorisch, darauf einzugehen. An den Streiks hatten sich rund 4.000 Menschen beteiligt. Die Urabstimmungen werden in mehreren Regionen heute fortgesetzt.

Die Gewerkschaften wollen im neuen Tarifvertrag auch Lohnerhöhungen zwischen sechs und sieben Prozent und eine Verkürzung der Arbeitszeit in Richtung 35-Stunden-Woche durchsetzen.

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