: Volksentscheid über Pestizide in Italien
Rom (taz) - Das italienische Verfassungsgericht hat vier von Umweltschützern bzw. Gewerkschaften eingebrachte Anträge auf Durchführung von Volksentscheiden genehmigt: Zwei zur massiven Erschwerung von Jagd, eines zum Verbot der Verwendung von Pestiziden und eines zur Einführung gewerkschaftlicher Rechte auch in Kleinbetrieben. Die Regierungskoalition, in diesen Frage gespalten, hat bereits Überlegungen zur vorzeitigen Auflösung des Parlaments angestellt, was die sonst für spätestens Mai vorgeschriebenen Volksentscheide um ein Jahr verschieben würde.
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