: Astronauten kommen leichter aus dem All zurück
Die Umstellung des menschlichen Körpers auf die Schwerelosigkeit im Weltraum beginnt bereits während der Aufstiegsphase von Raumfahrzeugen. Außerdem essen und trinken die Astronauten in den ersten Tagen in der Schwerelosigkeit bis zu 70 Prozent weniger. Gewichtsverluste von durchschnittlich knapp einem Kilogramm an den ersten Tagen werden später zur Hälfte wieder ausgeglichen. Das sind einige der Erkenntnisse, die Wissenschaftler aus den medizinischen Experimenten gewonnen haben, die Astronauten während des Fluges der Raumfähre Columbia im Juni absolviert haben. Der Rückgang der Körperflüssigkeit, begleitet von einer geringeren Produktion an roten Blutkörperchen im Knochenmark war eine Überraschung. Die geringere Körperflüssigkeit, so die Wissenschaftler, scheint auch die Herztätigkeit zu vermindern. Die Schwerelosigkeit berühre aber offenbar nicht den Herzmuskel. Dagegen scheint die Lungentätigkeit entgegen den Erwartungen von der Schwerelosigkeit nicht beeinflußt.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen