: Verbraucher kritisieren DSD-„Meinungsmache“
Als unseriöse „Meinungsmache“ für den –Grünen Punkt“ hat die Verbraucher-Zentrale Niedersachsen (VZN) die Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft Duales System Deutschland (DSD) GmbH kritisiert. Die Gesellschaft habe an die Wirtschaftsverbände ein umfangreiches Materialpaket versandt, das unter anderem Musterschreiben an Politiker, Tips für Journalisten-Stammtische und sieben Leserbrieftexte enthalte.
Die Duales System Deutschland GmbH bestätigte auf Anfrage am Freitag ihre Anstrengungen in der Öffentlichkeit. Es seien aber im Zusammenhang mit den Musterleserbriefen „Mißverständnisse“ entstanden. Sie seien nur als „Ideenanregung“ gedacht für Themen, die die lokalen Entsorgungsunternehmen aufgreifen könnten. Die Mitgliedsfirmen der DSD GmbH seien zur Öffentlichkeitsarbeit verpflichtet und hätten ein „Service- Angebot“ erhalten. dpa
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen