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Angeklagter fehlte

■ Prozeß um Alsterhaus-Raub ausgesetzt

Die dritte Runde im Prozeß um den fingierten Überfall auf das „Alsterhaus“, bei dem fünf Täter im September 1989 knapp sieben Millionen Mark erbeutet hatten, begann gestern ohne den Angeklagten: Der wegen bewaffneten Diebstahls angeklagte 51jährige Schweißer aus Brunsbüttel war nicht vor Gericht erschienen, weil er sich einen Tag zuvor einer Operation unterzogen hat. Die Verhandlung wurde zunächst ausgesetzt. Der Mann soll an dem Überfall nicht direkt beteiligt gewesen sein, sondern das von vier Komplizen erbeutete Geld, das immer noch spurlos verschwunden ist, gestohlen haben. Die Mittäter wurden bereits zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Sie sollen als Zeugen geladen werden. dpa

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