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US-Bürger gegen Einwanderer

Washington (AFP) – Die meisten US-Bürger sind gegen die Aufnahme weiterer Einwanderer in ihr Land. In einer am Montag von der Wochenzeitschrift Newsweek veröffentlichten Umfrage lehnten 60 Prozent der Befragten die Einwanderung ab. Fast ebenso viele, 59 Prozent, fanden aber, daß die Aufnahme von Einwanderern in der Vergangenheit gut war für das Land. Die Ablehnung neuer Einwanderer wurde von den Befragten wirtschaftlich begründet. 62 Prozent waren der Meinung, daß Neuankömmlinge US-Bürgern Arbeitsplätze wegnehmen. Am unbeliebtesten waren laut der Erhebung Zuzügler aus dem Nahen Osten, wie 61 Prozent der Befragten belegen. An zweiter Stelle rangieren die als potentielle Träger des Aids-Virus verdächtigten Haitianer (55 Prozent), gefolgt von Asiaten (50 Prozent), Lateinamerikanern (47 Prozent) und Afrikanern (45 Prozent). Die beliebtesten unter den ungeliebten Einwanderern sind Osteuropäer. Das Blatt berichtete unter Berufung auf die US-Einwanderungsbehörden, 1991 hätten fast 2 Millionen Ausländer eine Bleibeerlaubnis in den USA erhalten. Viele Zuwanderer lassen sich in Kalifornien, New York oder Illinois nieder.

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