piwik no script img

Fünf Jahre als Schatten

Radio Teheran strahlt am 14.2.1989 die Fatwa des Ayatollah Ruhollah Khomeini aus:

„Ich gebe den stolzen moslemischen Völkern der Welt bekannt, daß der Autor der ,Satanischen Verse‘, eines Buches, das sich gegen den Islam, den Propheten und den Koran richtet, sowie alle, die an seiner Veröffentlichung beteiligt waren und den Inhalt kannten, zum Tode verurteilt sind.“ Jeder, der beim Versuch sterbe, die Welt von Rushdie zu befreien, gelte „als Märtyrer und kommt direkt ins Paradies“.

Bis zum heutigen Tag lebt Salman Rushdie unter dieser Todesdrohung. Foto: Reuter

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen