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Ruhegeldkürzungen

■ betr.: „Geisterstunde im Bundes tag“ (Bonn apart), taz vom 25./26. 11. 95

[...] Es ist schon erstaunlich zu hören, daß ausgerechnet Ostabgeordnete der CDU (der Nachfolgepartei von Ost-CDU und DBD) weiterhin eine Kürzung der Renten für „alle Parteimitglieder“ verlangen. Es wäre doch wohl recht und billig, wenn man entsprechend dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes auch die Ruhegelder all derjenigen ehemaligen „Blockflöten“ kürzen würde, die als Abgeordnete oder sogar als Minister in Ländern und im Bund (Merkel zum Beispiel, ehem. FDJ- Kader) eine hohe Altersversorgung erhalten werden oder schon bereits jetzt erhalten (zum Beispiel ehemalige Parteivorstandsmitglieder der NDPD, die als Regierungsmitglieder der Nachfolgepartei FDP in Sachsen-Anhalt abgewählt wurden) und die ihre ehemaligen Partei„freunde“ und Untergebenen im Stich lassen. Gerhard Rosenberg, Berlin

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