: Großer Lauschangriff schmerzt Datenschützer
Stuttgart (AP) – Der baden- württembergische Datenschutzbeauftragte Werner Schneider hat die Zulassung des sogenannten Großen Lauschangriffs bedauert. Bei der Vorlage seines Jahresberichts 1997 sagte er gestern, es bleibe fraglich, ob mit den Abhörmaßnahmen ein nennenswerter Beitrag zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität erzielt werden könne. Er plädierte dafür, die gesetzliche Erlaubnis für das Abhören auf besonders schwere Delikte zu beschränken.
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