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Polizei gesteht Fahndungspanne

Strücklingen/Oldenburg. Eine Datenpanne im Mordfall Christina aus Strücklingen (Kreis Cloppenburg) hat die Suche nach deren Mörder sehr erschwert. Die Polizei Weser/Ems räumte jetzt ein, daß die Verbrechensgeschichte des 30 Jahre alten mutmaßlichen Mörders der elfjährigen Schülerin nur lückenhaft im Polizei-Computer gespeichtert war. Daß man von der Vorstrafe des 30jährigen wegen Vergewaltigung nichts wußte, nannte die Bezirksregierung einen „menschlichen und bürotechnischen Fehler“. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Wulff, will sich jetzt für eine parlamentarische Aufarbeitung des Falles einsetzen. Innenminister gerhard Glogowski (SPD) sagte, die Fahndungspanne falle in die Amtszeit seines Vorgängers, des CDU-Politikers Josef Stock. dpa

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