: Schnelle Hilfe und Wiederaufbau von unten
■ taz-Spendenaufruf für medico international und das Wuppertaler Informationsbüro Nicaragua
Berlin (taz) – Seit vielen Jahren schon sind medico international und das Wuppertaler Informationsbüro Nicaragua mit eigenen MitarbeiterInnen in Zentralamerika. Insbesondere in Nicaragua, wo in den 80er Jahren, zur Zeit der sandinistischen Revolutionsregierung, ein gutes Netz von Kontakten geknüpft werden konnte, verfügen beide Organisationen über die notwendige Infrastruktur, in Zusammenarbeit mit lokalen Basisorganisationen schnell und direkt auch in einer extremen Notlage Hilfe leisten zu können.
Medico international kümmert sich dabei insbesondere um die sofortige medizinische Hilfestellung – eine dringende Notwendigkeit. In Nicaragua kann medico dabei auf eigene Kräfte und langjährige Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zurückgreifen, in Honduras werden insbesondere die kubanischen Ärztebrigaden, die auf Bitten der honduranischen Regierung im Land sind, mit Medikamenten unterstützt.
Das Informationsbüro Nicaragua, vor nunmehr 20 Jahren als Solidaritätszentrale zur Unterstützung des Volksaufstandes gegen die Somoza-Diktatur gegründet, fördert in Nicaragua auch nach dem Ende der sandinistischen Regierung Basisprojekte und wird sich auch dann noch um Hilfe und Wiederaufbaumaßnahmen kümmern, wenn die großen Nothilfeorganisationen das Land längst wieder verlassen haben. Spenden für Honduras leitet das Infobüro an die dortige Menschenrechtsorganisation CODEH weiter, die sich um schnelle Wiederaufbauhilfe an der Basis bemüht.
Die taz bittet ihre LeserInnen, die Arbeit beider Organisationen zugunsten der Menschen in Nicaragua und Honduras mit großzügigen Spenden zu unterstützen.
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