piwik no script img

■ Wer war schuld? Der Strahlungsnebel!

Referee Lewnikov sah von der Mittellinie aus beide Tore und also keinen Grund, das Spiel Hertha – Barça abzubrechen. Anders die Sicht von den Rängen. Dort blickte man auf hell erleuchteten „kondensierten Wasserdampf in bodennahen Schichten“. Auf Nebel halt. Den kennt jeder. Rein äußerlich. Aber was hat es mit dem Phänomen der Aerosole, der flüssig wabernden Sichtverhinderer, wirklich auf sich? Olaf Pels Leusden, Nebelexperte vom Deutschen Wetterdienst, weiß, was den Kick verschleierte: der gemeine Strahlungsnebel, Unterform des tückischen Abkühlungsnebels. Feuchte Luft wird kaltbödig angestrahlt und erreicht – den Taupunkt. Der liegt bei 2 Grad. Mikrometer kleine Wassertröpfchen schweben, das Flutlicht verfängt sich darin und verstärkt die Wirkung: Zeit für Nebelhörner, nicht für Fußball. Außerdem: Die Fans atmeten zu feucht. Nebulös. völ

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen