: Bekenner fordern Bleiberecht für alle
HAMBURG dpa ■ Einen Tag nach dem Anschlag auf das Haus von Lufthansa-Vorstandschef Weber im Hamburger Nobelviertel Hummelsbüttel ist gestern ein Bekennerschreiben öffentlich geworden. Darin wird gefordert: „Das Geschäft mit Abschiebungen angreifen!“ Die Lufthansa sei in großem Umfang an der Durchführung von Abschiebungen beteiligt. „Jürgen Weber (...) trägt dafür Verantwortung“, heißt es in dem Text. Im Einzelnen wird der „gewaltsame Tod von zwei Menschen während ihrer Abschiebungen in Lufthansa-Maschinen“ kritisiert. Neben einem „Bleiberecht für alle“ fordern die Autoren in beiden Texten zudem die Freilassung von inhaftierten mutmaßlichen Anhängern der terroristischen Vereinigung Revolutionäre Zellen/Rote Zora (RZ). Das Bekennerschreiben gleicht einem Text vom Vortag. Darin hatte sich eine Gruppe zu dem Brandanschlag auf das Haus und das Auto einer Amtsärztin bekannt. Der Hamburger Staatsschutz ermittelt in beiden Fällen.
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen