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Gewinne beim Privatfernsehen

BERLIN taz/dpa ■ Satt auf Erfolgskurs sieht sich die ewige Nummer zwei des deutschen Privatfernsehens: Zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte konnte Sat.1 gestern einen Gewinn präsentieren – 50,9 Millionen Mark für das Geschäftsjahr 1999, rund 30 Millionen mehr als im Jahr zuvor.

Auch bei den Netto-Werbeumsätzen blieb das Free-TV-Flagschiff der Kirch-Gruppe mit 1,8 Milliarden Mark knapp vor Pro 7 (1,7), doch deutlich hinter Marktführer RTL mit einem Gewinn vor Steuern von 368 Millionen und Nettowerbung von 2,4 Milliarden Mark. Von diesen RTL-Erfolgen profitiert auch der Jahresabschluss des Mutterkonzerns CLT-Ufa (überwiegend im Besitz Bertelsmann AG): Nach zwei Verlustjahren werden für 1999 rund 830 Millionen Mark Gewinn verbucht.

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