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Lokalkoloratur

Ob er jemals wieder in der Fußball-Bundesliga auflaufen kann, steht noch in den Sternen. Einen Vertrag dafür hat Carsten Bäron aber immerhin. Gestern wurde bekannt, dass der Angreifer noch ein weiteres Jahr für den Hamburger SV seine Buffer schnüren wird. Doch wegen einer inzwischen sechseinhalb Jahre alten Knieverletzung – der 27-Jährige verletzte sich bei einem Spiel gegen den VfB Stuttgart den linken Meniskus – droht ihm die Sportinvalidität. Freilich ohne die zugehörige Rente. Denn die Berufsgenossenschaft findet, dass diese Verletzung nicht für einen dauerhaften Knorpelschaden Bärons verantwortlich sein kann. Sollte dem Kicker jetzt während des Trainings oder Spiels etwas passieren, stünde er ohne Versicherungsschutz da, auch wenn er beteuert: „Mein Knie hält.“ Jetzt suchen Bäron und der Verein eine private Assekuranz, die das Risiko übernimmt. Sollten doch noch alle Menisken reißen und der Stürmer nicht mehr spielen können, möchte er nach eigenem Bekunden im Jugendbereich des HSV arbeiten. else

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