was fehlt:
Der Merkel nicht der Kohl. Die CDU-Chefin bleibt nicht ohne ihn. Doch diesmal ist er nicht schwarz, sondern grün. Sie ist vorgestern zur 44. Grünkohl-Königin von Oldenburg gekürt worden und erwiderte diese Ehre artig mit allerlei Wortspielen bezüglich ihres Amtsvorgängers Helmut. Ihre Vorgängerin im Amte der Königin, die grüne EU-Kommissarin Michaele Schreyer, wurde mit viel Lob bedacht, zeigte sie sich doch in Oldenburg zu allen möglichen Anlässen. Angela I. trat dagegen gleich ins Fettnäpfchen: „Meine Vorgängerin war zweimal in Oldenburg, ich dachte, ich komme mit einem Mal klar.“ So macht die Merkel keinem Oldenburger ne Knolle für’n Kohl vor.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen