: Klage gegen Iran-Zeitungen
TEHERAN afp ■ Nach der Wiederwahl von Präsident Mohammed Chatami haben die konservativen Kräfte in Iran ihre Angriffe auf die reformorientierte Presse fortgesetzt. Gegen die Zeitungen Hambasteghi und Aftab e Jasd sei Klage eingereicht worden, berichteten die beiden Zeitungen gestern. Demnach wurden die Zeitungen vom konservativen Wächterrat sowie von dem gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Abdullah Jasbi angezeigt. Über den Anlass für die Klagen wurde zunächst nichts bekannt. Die beiden Zeitungen stehen Chatami nahe. Die konservative Justiz in Iran hatte seit April 2000 Dutzende reformorientierte Zeitungen verboten.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen