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Opel berät über Krisenprogramm

RÜSSELSHEIM dpa ■ Der Vorstandsvorsitzende der Adam Opel AG, Carl-Peter Forster, legt seinem Aufsichtsrat heute in Rüsselsheim erstmals einen Zwischenbericht zum Sanierungsprogramm „Olympia“ vor. Angesichts der bestehenden Überkapazitäten bei GM/Opel in Europa wird den Aufsichtsräten der deutschen Tochter von General Motors (GM) ein Bündel von Vorschlägen auf den Tisch gelegt, um wieder in die Gewinnzone zu kommen. Dazu gehören die Schließung von Werken, der Stopp von Nachtschichten und die Auslagerung der Komponentenfertigung. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wollen die Schließung kompletter Standorte verhindern. In Deutschland ist zwar keines der vier Werke betroffen. Dafür halten sich Gerüchte, dass die Produktion des Opel-Astra im belgischen Antwerpen gefährdet sei.

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