: First Ladies gegen die Taliban
BERLIN taz ■ Cherie Blair, die Frau des britischen Premierministers, wollte gestern eine öffentliche Kampagne starten, um auf die Verletzung der Rechte von Frauen unter den Taliban in Afghanistan hinzuweisen. Sie folgt damit dem Beispiel von Laura Bush, der Frau des US-Präsidenten, die am Wochenende in einer Radioansprache die Behandlung der Frauen unter den Taliban anklagte. Die Situation der Frauen unter den Taliban sei nicht mit der im Rest der islamischen Welt zu vergleichen. „Der Kampf gegen den Terrorismus ist auch ein Kampf für die Rechte und die Würde der Frauen“, sagte Laura Bush weiter. Das US-Außenministerium veröffentlichte zeitgleich einen Bericht über die Lage der Frauen unter den Taliban. Eine Beteiligung von Frauen in der neuen Regierung Afghanistans fordert die Bush-Regierung darin nicht. EC
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