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Poker um Kirch geht weiter

MÜNCHEN dpa ■ Nach der Interessensbekundung der Verlage Springer und Bauer kommt der Verkauf der insolventen KirchMedia in die heiße Phase. Gestern traf in München der Gläubigerausschuss der früheren Kerngesellschaft des Kirch-Imperiums zusammen. Dabei sollten die Banken über den Stand des Verfahrens informiert werden. Am Mittwoch hatten Springer und Bauer mitgeteilt, mindestens 51 Prozent der KirchMedia mit ihrem TV-Konzern ProSiebenSAT.1 übernehmen zu wollen. Gleichzeitig bekundete auch die Commerzbank, dass sie weiterhin Interesse an einer Übernahme habe, obwohl einer der Hauptinteressenten, die WAZ-Gruppe, abgesprungen sei.

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