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GegendarstellungDie Debatte geht weiter

Wer hat den Helga-Brüller in die Welt gesetzt?

Am Donnerstag veröffentlichten wir ein Interview über den Ursprung des „Helga“-Mythos auf Musik-Festivals. Ein Bremer Programmierer behauptete, den Spruch 1999 in Scheeßel in die Welt gesetzt zu haben. Helga sei die Mama seiner Freundin aus Rheda-Wiedenbrück. Gestern erhielten wir folgendes Schreiben eines Rechtsanwalts.

„Gegendarstellung: Wahr ist, dass Menschen seit Jahren auf allen Festivals von „Roskilde“ bis „Rock am See“ einen Namen rufen: „Helga“. Die Zelte sind mit diesem Namen bemalt, es gibt T-Shirts mit dem Aufdruck „Helga – der Kult geht weiter“. Falsch ist hingegen, dass „Helga“ die Mutter dieses Trittbrettfahrers aus Bremen sein soll, den die taz zitiert.Richtig ist vielmehr, dass es sich bei „Helga“ um meine Mandantin, Helga Horstmann aus Krätze in Niedersachsen, handelt. Schon 1992 hatte sie sich beim Bizarre-Festival so sehr mit ihrem Mann Hansi um eine Dose Ravioli gestritten, dass sie kurze Zeit später im Backstage-Bereich mit einem Roadie anbandelte. Hansi wusste nichts von alledem und machte sich auf die Suche nach seiner Geliebten. Natürlich rief er nach ihr. So verzweifelt und so lautstark, dass bald die Festival-Besucher mitriefen. Helga und der Roadie verdrückten sich. Bis heute ehren die Menschen Helga bei Festivals mit ihren Rufen. Aufgetaucht ist die blöde Ziege trotzdem nicht.“

Hansi Horstmann, Krätze

Das Bremer Pressegesetz verpflichtet uns, Gegendarstellungen unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt abzudrucken.

taz

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