• 25.02.2013

Studie „Dysfunktionen“ im Sport

In der Spielhölle

Laut der Deutschen Sporthilfe regiert Erfolgsdruck den Leistungssport. Doping und Versagensängste sind längst Normalität.von Andreas Rüttenauer

  • 26.02.2013 14:14 Uhr

    von anke:

    Also echt, Leute! Bitte! Was, glaubt ihr eigentlich, ist Leistungssport? Leistungssport ist (und war von Anfang an) die Fortsetzung bzw. die Vorbereitung von Kriegen. Nur eben mit anderen Mitteln. Und richtige Kriege verlangen nun einmal Opfer. Ohne die gäbe es schließlich keine Helden. Wer oder was aber würde den Mann noch zum Mann machen können, wenn er nicht mehr Held werden dürfte? Seine Vernunft? Da könnte er sich ja auch gleich kastrieren lassen!

  • 26.02.2013 07:11 Uhr

    von radical:

    Hört auf mit den Krokodilstränen.

    Entsetzen über die Gründe für Betrug, Doping, Gesundheitsschädigung?
    Entsetzen? - da lachen doch die Hühner!
    Körperverletzung via Kinderleistungsturnen; Klümper und Co, Freiburg - Der Spiegel: Siegen um jeden Preis;
    - alles vergessen? come on!

    "Denn darum geht es auch weiterhin im deutschen Sportfördersystem: um den maximalen Erfolg."

    Und damit ist - Ende im Gelände.
    Dysfunktionen? Was für ein nahezu krimineller Euphemismus.
    Das geltende Leistungssportsystem IST EINE DYSFUNKTION!
    Da können so Geistesriesen wie kleinVesper oder abgebrühte
    Zocker wie Thomas Bach noch so viele Nebelkerzen werfen
    - " Roß und Reiter nennen" - und was der Placebos für die Galerie mehr sind:
    Das ist nicht die Spiel- nein, das ist seit mehr als 40 Jahren die Sporthölle.
    Und die ensprechenden Mitglieder der Kaste der selten Begabten, unsere Polithansel, in Berlin und anderwo spielen nicht nur mit, sondern sind unverzichtbarer Teil dieses Systems. Ohne Moos nix los.
    Und das gilt auch für die Deutsche Sporthilfe, diese Mißgeburt des Herrenreiters Neckermann uneingeschränkt.
    Dagegen war der Rattenfänger von Hameln ein dilletierender Amateur.

    Sich sportlich betätigen - alle Zustimmung.
    But - Als Leistungssportler der 60er kann/habe ich den Kids nur weitergeben:
    Leistungssport? nach der umfassensten Studie dazu von Ogilvie/Tutko:
    "If you want to build charakter - try somthing else!"
    Und - die Parameter haben sich seither dramatisch und praktisch unausweichlich weiter negativ verschoben.

    " Als sich die Schwimmer den luftgefüllten Arsch zuklebten, um die Schwimmlage zu verbessern - da war für mich Schluß!"
    Genauso! - pervers.

  • 25.02.2013 23:02 Uhr

    von Bürger Lars:

    Nun kommt auch "der Sport" drauf, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sein könnte, was "man" so braucht.
    Die bisherigen teiweise aberwitzigen Qualifikationsnormen sollte man dann besser abschaffen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder