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workcamps für den frieden

82 Jahre Service Civil International

Die Geschichte des „Service Civil International“ begann 1920, als sich einige PazifistInnen um den Schweizer Mathematiker Pierre Ceresole entschlossen, in Verdun Aufbauarbeit zu leisten. Vier Jahre zuvor waren im Ersten Weltkrieg in der Nähe der französischen Stadt über 700.000 Menschen gestorben. Mit ihrem zivilen Dienst wollte die Organi- sation eine Alternative zum Waffendienst aufzeigen. Heute veranstalten 37 Landesgruppen weltweit Workcamps. „Friedensarbeit durch Völkerverständigung ist noch immer unser Ziel“, sagt Karin Heinrich vom deutschen Zweig. Wer an einem internationalen Freiwilligeneinsatz teilnehmen möchte, muss 18 Jahre alt sein. Nach oben gibt es keine Altersbeschränkung. Infos: www.sci-d.de. MAW

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen