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was macht die bewegung?

Donnerstag, 11. Oktober

Tierproduktion und Klima

Die Aktivist*innengruppe „Hearts & Liberation“ präsentiert in ihrer laufenden Veranstaltungsreihe im New York/Bethanien einen Vortrag über die Zusammenhänge von Klima und Tier­produktion. Die Klimaaktivistin Siya Yesil wird über die expansive Branche, deren Kapitallogiken, Ausbeutungsverhältnisse und Auswirkungen auf unser Klima sprechen. 19 Uhr, Mariannenplatz 2a

„Frauen vereint für Freiheit“

Im SO36 berichten Vertreter*innen der kurdischen Frauenbewegung aus Rojava von dem Aufbau demokratischer Selbstverwaltungen. Basisdemokratie, Ökologie, Vielfalt und vor allem Frauen­befreiung sind die Grundlagen dieses Systems, das sich Demokratischer Konföderalismus nennt. 19.30 Uhr, Oranien­straße 190

Freitag, 12. Oktober

Syndikat verteidigen

Fast jede Woche finden sich bei der taz Bewegung Kampftermine gegen Verdrängung. Auch die Kollektivkneipe Syndikat in Neukölln hat die Kündigung zum Ende des Jahres bekommen. Freiräume wie diese müssen verteidigt werden, deshalb ruft das Kneipenkollektiv zur Solidaritätskundgebung auf. 18 Uhr, Weisestr. 56

Mittwoch, 17. Oktober

Potse und Drugstore bleiben

Auch die alteingesessenen selbstverwalteten Jugendzentren Potse und Drugstor sollen weichen. Zum Ende des Jahres laufen deren Mietverträge in Schöneberg aus. Der Bezirk wollte sich um Alternativen oder Lösungen kümmern. Da diese noch nicht in Sicht sind, findet zur nächsten BVV des Bezirks Tempelhof-Schöneberg eine Kundgebung mit Redebeiträgen und Musik statt. 16 Uhr, Rathaus Schöneberg

Weitere Termine finden Sie auf: www.taz.de/bewegung

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen