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was macht die bewegung?

Freitag, 17. August

Der schaurig lächerliche „Identitären“-KodexWofür und wogegen sind die „Identitären“ eigentlich? Was für Musik muss mensch hören und was für Kleidung tragen? Darauf geben sie in unzähligen Videos und Büchern selbst Antwort. Doch wer liest die eigentlich? In lockerer Lese- und Diskussionsrunde werden Einblick in das abstruse Weltbild, die schrägen Kleiderordnungen und kurzsichtigen Trends der jungen Rechtsextremen gegeben. 19 Uhr, Kinzigstr. 9

Mittwoch, 22. August

Erfahrungsbericht Seenotrettung„Yallah, über die Balkanroute!“ – das ist heute, drei Jahre später, kaum mehr möglich und denkbar. Viel mehr ist der gefährliche Weg über das Mittelmeer als zentrale Fluchtroute nach Europa wieder in den Mittelpunkt gerückt. Und gleichzeitig ist vor allem das Mittelmeer zu einer (politisch) umkämpften wie auch tödlichen Grenzen Europas geworden.

In einem Erfahrungsbericht zeichnen Aktivist*innen von „Jugend rettet“ und „Solidarity at Sea“ im Kunstwerk Potsdam ein aktuelles Bild davon, was es heißt, den Weg über das Mittelmeer auf sich zu nehmen, und geben einen Einblick in die Situation der Helfenden in Zeiten steigender Repressionen. 19 Uhr, Hermann-Elflein-Straße 10, Potsdam

Offenes Treffen der Berliner Allianz für Freiheitsrechte (BAfF)

Im Haus der Demokratie und Menschenrechte lädt die BAfF ein, gegen das von u. a. Thomas Heilmann und Heinz Buschkowsky initiierte „Aktionsbündnis für mehr Videoaufklärung und Datenschutz“ Ideen und Strategien zu sammeln. Das Bündnis strebt ein Volksbegehren an, um öffentliche Räume stärker zu überwachen. Doch mit mehr Kontrolle und Überwachung werden persönliche Freiheiten zunehmend eingeschränkt. Darin sehen viele jedoch keine Lösung. Wie kann dafür ein handfestes Gegengewicht aussehen? 19 Uhr, Greifswalder Str. 4

Weiter Termine finden Sie auf: www.taz.de/bewegung

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen