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was fehlt…… die soziale Ader

In Deutschland verdaddeln eher wenig Leute – zumindest im internationalen Vergleich – ihre Zeit in sozialen Netzwerken. Nur etwa die Hälfte der Menschen mit Internetzugang sind in sozialen Netzwerken unterwegs. SPON sagt, die Deutschen sind Social-Media-Muffel.

Bei einer Pew-Studie in 40 Industrienationen kam heraus, dass sich Deutschland mit seiner kläglichen Social-Media-Nutzung auf dem letzten Platz befindet, knapp hinter Japan und gleichauf mit Pakistan. Niedrigster Wert in der Nutzung insgesamt, aber höchster Wert beim „social media age gap“: Nur 39 Prozent der internetnutzenden oder smartphonebesitzenden über 35-Jährigen nutzen soziale Medien. In der Altersgruppe zwischen 18 und 34 Jahren sind es hingegen 81 Prozent.

Der reale Gap ist also noch größer, weil nur die mitgezählt werden, die eh schon online sind – insgesamt haben 85 Prozent Zugang zum Netz oder geben an, ein Smartphone zu besitzen (Platz 8).

Aber warum? Die Studie erklärt es nicht. Kinder nehmen ihre Eltern nicht als Facebook-Freunde an, womit das ganze für sie witzlos wird? #Neuland? Tut etwas dagegen: Wenigstens hier könnt Ihr unsere Freundinnen und Freunde werden. (taz)

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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