was fehlt...: ...drei Bräute im IS
Da will man den terroristischen Nachwuchs fördern und dann brennt der mit den Geldern durch. Auch Extremismus schützt vor Betrügerinnen nicht, wie der „Islamische Staat“ (IS) nun lernen musste.
Drei junge Russinnen haben Anhängern des IS im Internet Bereitschaft zum Flug ins Kampfgebiet Syrien vorgegaukelt, um dort IS-Kämpfer zu heiraten. Doch dann verschwanden sie mit der Reisekasse in Höhe von 3.000 Euro. Die Mädchen hatten sich mit falschen Identitäten in sozialen Netzwerken von ihren Möchtegern-Bräutigamen erschlichen.
Sie stünden derzeit unter Hausarrest, teilten die Behörden der muslimisch geprägten Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus mit. Zum Prozess werde es aber wohl nicht kommen. „Es ist schwer vorstellbar, dass die betrogenen IS-Kämpfer bei der Polizei erscheinen“, wurde Magomed Denijew vom Innenministerium in Grosny am Samstag von örtlichen Medien zitiert. (dpa/taz)
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert